
(Stargazing Institution Rainy Eifel)
dem einzigen Planetarium
der Irischen Republik.
Sonntag, den 5. Mai anno 2002
|
|
||
| (1) 82KBy (ar) | (2) 48KBy (ar) | ||
|
(1) Hier freue ich mich über die aufgefundenen Schilder - das
Planetarium kann nicht mehr weit weg sein. (2) Ein trüber Tag, gewiss, doch am Tag vorher gab's ordentlich Sonnenschein - deshalb lief ich mit knallroter Birne herum. Nun war ich aber froh, den Eingang zu dem Turm, der die kleine bescheidene Kuppel enthält, gefunden zu haben. Doch zu dumm: "Starshow only on Sundays" - und heute war Saturday. |
|||
|
|||
| (3) 39KBy (tr) | |||
| (3) Was für ein knuffiger Saal,
und was für ein knuffiger Projektor. Ich fühlte mich sofort
behaglich. Etwa ein Dutzend Besucher fanden sich außer Anja
und mir zur "Starshow" ein. Der Sonntag machte seinem Namen
alle Ehre: Draußen herrschte greller Sonnenschein, so dass die
Dunkeladaption, für die der Vorführer eine halbstündige Diashow
voranstellte, leider nur sehr unzureichend gelang. Der Referent
war ein netter junger Bursche, sehr eloquent, sehr freundlich,
und er konnte Sachverhalte prima erklären, aber er war ein purer
Theoretiker. Fragen zum aktuellen Himmelsgeschehen konnte er nicht
beantworten, und ihm fiel auch nicht auf, dass die Milchstraßenwolke,
die seiner Ausführung zufolge das galaktische Zentrum markieren
sollte, an der völlig falschen Stelle am "Himmel" stand.
In einer Nische im Vorführsaal waren auch einige Teleskope ausgestellt, aber das waren leider recht traurige Gestalten. Doch klar: Wer würde hier schon krachneue Fluorit-Apochromaten ausstellen? :-) |
|||
|
"Längst schon Mumien in unseren Schiffen..." | ||
|
"...verkrustet von Unrat..." | ||
| "...in den Fratzen kein Erinnern mehr..." |
|
||
| "...an die atmende Erde." (F. Dürrenmatt) |
|
||
| (4) 58KBy (tr) | (5) 62KBy (tr) | (6) 45KBy (tr) | (7) 68KBy (tr) |
| Fazit: Anja schlief während der Vorführung fast ein, doch ihr Kommentar läuft außer Konkurrenz. Sie ist nämlich üüüüberhaupt keine Sternguckerseele. Ich dagegen finde das Planetarium wunderschön. Die Einfachheit, mit der hier der Sternenhimmel erklärt wird, mutet antiquiert an, doch gerade deshalb kommt eine gewisse Nostalgie auf, die moderne Großplanetarien einfach nicht bieten können. |
|||