Aufi geht's zur
Alm!
5.-12.August 2002, Teil 3
Der Freitagmorgen graut. Das Wetter ist durchwachsen bis
mittelprächtig. Da wir alle mangels durchwachter Spechtelnächte gut
ausgeschlafen sind, können wir ein weiteres Mal die Umgebung
unsicher machen: Albireo-on-Tour geht on Tour!
Marita und Jochen zieht es Drau-abwärts bis nach
Klagenfurt:
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Das Landeshaus (73)
aus der Renaissance ist besonders sehenswert. Das Restaurant
im Innenhof hatte gutes Wiener Schnitzel.
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Indes brennen Birgit, Jürgen, Thomas und der Rohrspecht auf mehr
Öffnung. Volle 40 Zoll sollen es sein, ein ganzer Meter. Doch zwischen
die Alm und den hübschen Ort Fusch haben die Berggötter ein paar Gipfel
aufgetürmt. Nachdem wir Jürgen nachhaltig beim Frühstück gestört haben,
und dann Thomas ein weiteres Mal das Konzept der Motorbremse üben durfte,
kurven wir über Lienz und den Iselsberg nach Heiligenblut... und die
berühmte Großglocknerstraße hinauf.
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(74) Am Hochtörl (2504m) überqueren wir den
Alpenhauptkamm, verlassen Kärnten und kommen ins Land Salzburg.
Hübsch frisch ist es hier oben. (75) In
früheren Jahrhunderten haben sie hier Sträflinge aus Salzburg als
Galeerensklaven nach Venedig getrieben, wie uns auf Schautafeln
erklärt wird. (76) Brrrrr. Fahren wir bald weiter? |
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(77) Übers Mitteltörl und Fuscher Törl öffnet sich,
mit Aussichts-Parkplatz, der "Glocknerblick". (78) "Icke
seh keen Jroßglockner." - "Ich schon! Da, schaut mal, auf
der schönen bunten Tafel!" - "So ein Schwindel, die woll'n
uns nur Banane machen..." Während wir die Serpentinen nach
Fusch hinabkurven, lockern sich langsam die Wolken, und drunten brennt
geradezu die Sonne aufs Haupt. Hier, wo angeblich schon die alten Römer
es sich gutgehen ließen, hat Erhard Hänßgen sein temporäres Quartier
aufgeschlagen. |
| Von hier aus erreicht das mobile Observatorium
im Anhänger bei aussichtsreichem Wetter rasch die Edelweißspitze.
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(79-80) Ist das nicht ein Schmuckstück? Die Rockerbox
würde sich doch in jedem (ähm, jedem großen) Wohnzimmer ganz nett
machen... |
Am aussichtsreichen Wetter hatte es dieser Tage freilich auch im
Salzburgischen gehapert. Na, nützen wir wenigstens die Sonne noch ein
wenig aus. Erhard ist auch Billigröhren-Eigner, und schleppt
den Sechszöller aus der Syntaschmiede heran (81-82)... ...und dazu ein
ziemlich kleines goldiges Rohr, das nun freilich nicht direkt unter
die billigen zu rechnen ist: Solarmaxls großen Bruder
SolarMAX (83)!
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(84) Der Coronado scheint auch wieder Wolken magisch
anzuziehen, es wird eine Lückenspringerei. (85) Solarmaxln macht bekanntlich
blind, und binokular gleich doppelt! Zum Glück ist das jetzt kein APO,
weil APO-gucken macht erst recht blind! "Ich seh eine
Protuberanz!" |
Viel zu schnell heißt es schon wieder Abschied nehmen von Erhard und
seiner Gemahlin, vom 1m-Dob und vom Solarmax. Das Alm-Abendessen ruft...!
Dennoch: für einen kleinen Abstecher auf die Edelweißspitze reicht es.
Die hohe Schule des Serpentinenfahrens führt bis auf einen Parkplatz
direkt am Gipfel, mehr als 2600m hoch.
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(86) Vom Aussichtsturm aus (dem höchsten Punkt)
weiß man wenigstens immer genau, wo denn nun der Großglockner steht.
(87) Das Große Wiesbachhorn sonnt sich noch ein wenig!
(88) Kann nicht mal jemand hier die Heizung anmachen...? |
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(89) Da entlang werden wir gleich
weiterfahren: an der Fuscher Lacke vorbei, durch den kleinen Tunnel am
Mittertörl und dann durch den etwas längeren am Hochtörl, links im
Bildhintergrund. Da drüben sieht's aber auch recht duster aus... |
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Bilder: ©
Sabine Börsch, HBV, Jochen Eddelbüttel, S.P.O.K., Birgit Kremer, A.S.S.,
Gerhard "Rohrspecht" Niklasch, AdDiHaR
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