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ALBiREO-Galerie

Bilder und Zeichnungen von der GSE

(Galaxienfreie Spechtelzone Eppelheim)

Auf der GSE, der Galaxienfreien Spechtelzone Eppelheim, wird die Astronomie nach dem Lustprinzip betrieben. Hier werden Objektlisten erstellt um sie in Ordnern zu sammeln, Hintergrundwissen angelesen und 90% wieder vergessen, Fichtennadeln und Birkenblätter beobachtet, gleichberechtigt zu Sternhaufen und Mondkratern.

Für diese erfüllenden Aufgaben stehen neben umfangreicher Literatur drei Teleskope zur Verfügung. Claude Debussy, der 10" GAT-Dobson, Franz B. `Schau mer mal', der 120/1000 Achromat (Pulsar) und Theo, der jüngste und Liebling der GSE, Bruder von Vincent, ein 100/500 Sky-Watcher (A)Chromat.

Claude und Franz pflegen üblicherweise ihren Sommerschlaf auf dem Balkon bzw. unterm Bett, während Theo keine Müdigkeit zu kennen scheint. Sein Leichtgewicht macht es möglich, ab und zu den Himmel zu wechseln und ausserhalb der GSE im fast-6mag-Bereich nach lichtscheuen Nebelchen zu suchen.

Theo Theo auf seiner AZ-3 mit Fliesenschwamm aus Naturkautschuk, der Theo selbst mit 2" Erfle und Zenitspiegel zuverlässig davor bewahrt, das Gleichgewicht zu verlieren.
560×420 JPEG, 45KBy

Die Arbeit auf der GSE wird in Projekte eingeteilt. Die Bezeichnung "Projekt" macht selbst aus der nebensächlichsten Mücke einen ansehnlichen astronomischen (Zwerg)Elefanten.

Projekt Südlichstes Messierobjekt:

Theos erste wichtige Arbeit ist das Projekt "südlichstes Messierobjekt" mit einer Zeichnung von M7 im Skorpion und damit auch gleichzeitig abgeschlossen. Zum diesem Zeitpunkt wurde M7 von zwei Lichtquellen in die Zange genommen, der noch nicht abgeschlossenen Dämmerung und der bereits eingeschalteten Straßenlaterne direkt unterhalb des Haufens (auf dem Bild weggelassen).

M7 2001-Jul-21
Theo 100/500 mit 15mm eudiaskopischer Fernbrille und 90°Amiciprisma.
618×546 JPEG, 99KBy

Projekt Pfeilstern:

Barnards Pfeilstern im Ophiuchus, der kleine rote Zwerg mit 9,5mag, hat eine Eigenbewegung von 10" pro Jahr. Das sollte nach 5-10 Jahren eigentlich sichtbar sein. Dann werden Theo und ich die nächste Zeichnung machen und wir hoffen, dass die Eigenbewegung größer als der Zeichenfehler ist.

Barnards Pfeilstern 2001-Jul-27
Theo 100/500 mit 15mm eudiaskopischer Fernbrille und 90°Amiciprisma.
535×407 JPEG, 13KBy

Projekt Veränderliche:

Veränderliche werden auf der GSE nach dem Minimax-Prinzip beobachtet, d.h. mir reicht es, das Minimum und das Maximum mit eigenen Augen gesehen zu haben. Ich will ja schließlich wissen, ob das alles auch stimmt, was in den Büchern steht ;-) Für Lichtkurven fehlt mir die Geduld und ich bewundere die, die sie haben.

Ganz nahe bei M11 im Schild, der mit Theo nicht sehr spektakulär zu sehen ist, steht R Sct, ein Veränderlicher mit einer Periode von ca. 140 Tagen. Der nächste eingezeichnete Stern zu R ist SAO 142616 mit 7,05 mag, den R (4m5-8m2) noch unterbieten kann. Wenn es so weit ist, gibt's das nächste Bild.

R Sct und Umgebung 2001-Jul-27
Theo 100/500 mit 35mm eudiaskopischer Fernbrille und 90°Amiciprisma.
555×900 JPEG, 92KBy

Wieder unterwegs zu M11, diesmal mit Claude Debussy, blieben wir an einem außergewöhnlich roten Stern hängen, V Aquilae. Dieser Veränderliche schwankt zwischen 6m6 und 8m4 innerhalb von 353 Tagen und das halbregelmäßig. Der nächste Stern zu V ist SAO142963 mit 7m1, der hellste auf der Zeichnung ist 12 Aquilae und Norden ist unten. Bevor wir uns allerdings um diese nüchternen Daten kümmerten, mussten wir uns erstmal an der Farbe sattsehen.

V Aql und Umgebung 2001-Oct-05
Claude 250/1400 mit 32mm eudiaskopischer Fernbrille
804×630 JPEG, 41KBy

Weitere Projekte sind in Bearbeitung.

Theo auf Teneriffa (Sommer 2001)

(Bilder zum Reisebericht auf astronomie.de)

Theo durfte mit in den Sommerurlaub und hatte viel Spaß beim Beobachten von Walen, Palmen, dem Vulkankrater des Teide und den Sternen. Nicht immer waren die Nächte klar, aber wenn, dann richtig. Für den Lagunennebel musste man sich nicht die Mühe machen, einen Filter einzuschrauben, und der größte mit bloßem Auge sichtbare Sternhaufen hieß Milchstraße. Der Skorpion stand ganz und deutlich über dem Horizont, dafür ging der große Wagen unter.

M7, Zentrum 2001-Aug-25
Theo nutzte die Gunst der Stunde und schaute sich M7 nochmal genauer an
(mit 15mm eudiaskopischer Fernbrille und 90°Amiciprisma).
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NGC6231 2001-Aug-29
NGC 6231, ein kleiner zarter Sternhaufen im Skorpion oberhalb zeta1 und zeta2 und hierzulande praktisch am Horizont, war für Theo eine Liebe auf den ersten Blick
(mit 15mm eudiaskopischer Fernbrille und 90°Amiciprisma).
434×612 PNG, 1KBy
M6 2001-Sep-05
M6, der Schmetterling, jeden klaren Abend bewundert und am letzten schließlich doch noch gezeichnet
(mit 15mm eudiaskopischer Fernbrille und 90°Amiciprisma).
409×503 PNG, 1KBy
  Hier hätte die Zeichnung der Sculptor-Galaxie ihren Platz finden sollen. Aber Wolken und dann der Mond verhinderten, dass Theo's größter Wunsch in Erfüllung gehen konnte.

Ab- und Neuzugänge auf der GSE 2002

Seit Anfang 2002 hat sich auf der GSE einiges getan:

  1. Eva wird geboren und beansprucht viel Zeit, die vorher für Beobachtungen und astronomie.de zur Verfügung stand. Die Nächte werden vermehrt zum Schlafen genutzt.
  2. Johanna, ein Vixen ED 130SS-Refraktor, wechselt von der A.S.E.T. zur GSE. Franz B. ist verstimmt (Eifersucht?) und zieht zu einem Sternfreund nach Hamburg.
  3. EDgar, ein Vixen ED 10×44 Fernglas, erweitert den Binopark und darf gleich mit in den Schwarzwaldurlaub.
  4. Und weil das Geldausgeben so schön ist, schließt ein Leica 10×50BN Fernglas als allerallerletzte Anschaffung die Lücke zwischen low- und highend. Es hört auf den Namen Joseph von Fraunhofer.
Mit Eva und EDgar 2002
Spechteln mit Eva und EDgar
444×440 JPEG, 38KBy

Ab- und Neuzugänge auf der GSE 2004

EDgar und Frodo ("Finding rather obvious deep-sky objects" ein Leica Trinovid 10×25) sind verschenkt bzw. verkauft worden.

Die "Tubussche Teilung" am 10-Zöller: Claude wird transportabel
 

Auf dem OP-Tisch Verschönernde Schnittlinien angezeichnet Es fließt nur wenig Sägemehl.
1. Der Patient auf dem OP-Tisch. Die Narkose ist bereits eingeleitet.
2. Der Schnittverlauf wird angezeichnet. Er sollte möglichst an den lebenswichtigen Organen vorbeiführen.
3. Der erste Schnitt ist gesetzt. Es fließt nur unwesentlich Sägemehl.
Auf dem OP-Tisch Auf dem OP-Tisch Auf dem OP-Tisch
4. So, geschafft. Jetzt sieht's schon transportabel aus. Das Gewicht hat sich um 2g Sägemehl reduziert (nutzt aber nix, es kommen wieder 200g Verschraubung drauf).
5. Löcher gebohrt und Einschlagmuttern rein, das sollte halten.
6. Damit habe ich meine letzten Beobachtungen gemacht und immer noch was (was wohl???) gesehen! Der Spiegel bekommt in der Badewanne eine Peelinganwendung und Antifaltenbehandlung.
  Auf dem OP-Tisch  
7. Und so sieht der Patient am nächsten Morgen aus. Justierung und "first light" verliefen erfolgreich, auch die Leberwerte stimmen. Der Packtest kann stattfinden.
 

Claude entdeckt die Lyraffe

Die Lyraffe 2002
Direkt bei den Sternen Delta1 und Delta2 im Sternbild Leier steht ein Sternmuster, das an eine winzige Giraffe erinnert.
Claude hat es bei 100facher Vergrößerung entdeckt und "Lyraffe" getauft.
693×594 PNG, 28KBy

(Norden ist ungefähr unten. Die Uranometria kennt das hübsche Sternengrüppchen unter dem weniger poetischen Namen "Stephenson 1". -RSp)
 


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Text und Bildbeiträge: ©Peter Hirschmann, ASS
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