-*-*-*- HALBIVARD COLLEGE -*-*-*-*- for immediate release -*-*-*- | |
| Prof.S.B.Miltzsprung | Dr.R.Sp.Dussel |
| Leerstuul für spektrographische Stellarzubehörinterferometrie, Zwergriesen und Riesenzwerge |
Sonderforschungsbereich Theoretische Binophysik, TV-Beugung und Adapterologie |
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haben wir in keinster Weise davor zurückgeschreckt, das frisch spektralklassifizierte Zubehör in ein 2-(in Worten: zwei-) dimensionales Farb-Größendiagramm anzuordnen, welches wir uns in aller gebotenen Bescheidenheit (irgendwer muss uns ja unsere Fördermittel bewilligen) erlaubt haben, Miltzsprung-Dussel-Diagrammzu nennen. Siehe Abb.1: ![]() Abb. 1
Von links nach rechts aufgetragen sind natürlich die Spektralklassen, farb- und temperaturcodiert von heiß(!) nach cool(!). Von unten nach oben sehen wir den Psi-Strahlungsparameter anwachsen, im logarithmischen Maßstab. Er ist korreliert mit dem sogenannten Budgetdefizitfaktor, jenseits des Teichs zuweilen auch als negativer $-Drain-Value bezeichnet, wie auch mit dem Boast-Boost-Parameter. Beginnen wir links oben mit der Beschreibung:
Hiervon gibt es violettblaue Riesensterne, welche wahre Wonnewhopper sind mit einem enormen Psi-Wert, wie auch low-psi violettblaue Zwerge. Der zweitgenannte Autor bekommt glänzende Augen und beginnt zu hecheln, wenn er einen der großen O-Hauptreihenriesen erblickt. (Sein Kontoauszug bekommt gleichzeitig trotz der Hitze das kalte Grausen.) Die erstgenannte Autorin bekommt auch glänzende Augen angesichts von Wonneproppen, aber sie schaut sie vorsichtshalber nur an, wenn keiner zuschaut.
Auf der Hauptreihe in Richtung abnehmenden Blautons und zunehmenden Orange-Anteils folgt alles, was den Strahl und Strehl verbiegselt oder gar verdoppelt. Insbesondere die Bi-Doppelsterne zeichnen sich durch starke Dipol-Magnetfelder aus. Eine Sonderrolle zwischen B und A nehmen die Zwitterartigen Z-Objekte ein, von denen es spiegelnde und prismatische Exemplare gibt.
Wega definiert bekanntlich den Weißpunkt der Farbskala. Daher gehört Wega auch unter den Sternen der Sommerdreiecks-Konstellationen nicht zu den populärsten.
Im Diagramm sind nur Hauptreihenfilter angedeutet, obwohl es auch hier schon vereinzelte Riesen mit großem Psi-Faktor gibt. Ein befriedigendes abbildendes Interferogramm eines F-Riesen ist uns bisher noch nicht gelungen, da unsere Versuchsobjekte die gewünschte Strahlung einfach wegfilterten. Wir haben hierzu bereits ein neues Forschungsprojekt geplant und hoffen auf beträchtliche EU-Mittel zur Finanzierung des hierfür erforderlichen Instrumentariums.
(Pfui. Dieser Absatz wurde vom Pressebüro des Halbivard-College zensiert, und an die Abteilung für Ausgefallene Abfälligkeiten der Neophilologischen Fakultät weitergeleitet, von der verlautete, dass darüber fünf Magisterarbeiten vergeben werden konnten. Drei der KandidatInnen kannten allerdings nicht einmal alle Worte, die darin vorkamen, und wurden in die Anfängervorlesung zurückgeschickt.)
Unser Diagramm zeigt Hauptreihenexemplare, die sich durch eine mehr oder wenige hohe Zahl kleiner quadratischer Flecken auszeichnen, sowie einen K-Riesenstern von beachtlicher Psi-Strahlkraft.
Hier ist dem Interferographen des Leerstuuls Miltzsprung ein fabelhafter Schnappschuss eines M-Riesensterns gelungen. M-Riesen haben praktisch immer auch ein gewisses Variabilitätsverhalten, sie rotieren einmal in 23h56m um ihre schwerere Achse und führen dabei periodische Schwingungen aus. Diese können auf K-Begleiter eine hässliche abstoßende Wirkung ausüben. Bei starker Abkühlung allerdings halten die Batterien nicht so lange durch und die Rotation kann unversehens anhalten.
Ein hoher Orange-Anteil im Spektrum und schwere Launigkeit zeichnen die Hauptreihen-C-Sterne aus. C-Riesen haben einen so hohen Psi-Faktor, dass sie nicht mehr aufs Bild passten.
Voll abgefahren, sollten deren Besitzer dennoch sorgfältig prüfen, ob sie einer hellorangenen oder dunkelorangenen Strahlungsquelle begegnet sind. Die Bewegung kann sonst durch relativistische Doppler-Verschiebung zum Erblicken von Blaulicht führen!
*träum* need we say more.....?
Hier handelt es sich um extrem seltene Objekte. Bisher ist uns nur eines begegnet!
Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen durchsickerte, soll
aufgrund einer von Sir William H.
mit einem lachenden und einem ernsten Auge unterstützten Initiative eine
Außenstelle der Andalusischen Akademie
der Wissenschaften im Rahmen eines Förderprogramms für Russland-Spätaussiedler mit der genaueren
Erforschung der Braunen Zwerge beauftragt werden. Es handelt sich hier um sehr
schwer zu beobachtende Objekte, da die Nähe gewisser Teleskope dazu führt, dass sie plötzlich versteckt werden
und erst nach einer gewissen Zeit, jedoch ohne ihren ursprünglichen
Kernbrennstoffinhalt, wieder auftauchen. | |
| <unleserlicher Krakel> | <unleserlicher Krakel> |
| Prof.S.B.M. | Dr.R.Sp.D. |
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Diese sensationalle Verlautbarung blieb, wie zu erwarten, in
der albireotischen Klatschpresse nicht ohne Echo...