Mondi mit kurzem o wie "Sonne" prahlt mit 2 satten 5×5" Planspiegeln. Die Brennweite dürfte praktisch so zwischen ±100m liegen je nach Zone; es sind zwei ausgemusterte Oberflächenspiegel aus meinem Refraktionsraum, die dort in besseren Zeiten mal zur Bildumlenkung eines Sehzeichenprojektors dienten!
Es ist heute (18.12.2002) mit einer Flasche Spätburgunder auf den Namen "Mondi" getauft worden und wird in Zukunft Dr.Boozu verstärken, zeigt einen schicken Gittertubus; hat keine Seeing-Probleme; es benötigt zur Beobachtung weder eines noch zweier Okulare, obwohl es prinzipiell binokular benutzt wird. Als Montierung begnügt es sich mit einem Gartentisch. Eine Nachführung bereitet mir noch gewisse Schwierigkeiten... Weiß einer vielleicht, wie...????
Seine Stärke besteht darin, dass es bei entsprechender Einstellung eine permanente Horizontal-Beobachtung des Mondes ermöglicht. Es sieht zwar aus wie ein missratener Schiefspiegler, arbeitet aber lediglich mit zwei Planspiegeln, Strehl unbekannt, Kollidingsbums unnötig!
Über den unteren Spiegel, im ersten Bild sichtbar, wird der Blick auf den oberen Spiegel gelenkt, der den Mond hoch am Himmel zeigt.
Wenn er da ist.
So kann er an bzw. kurz über den Horizont projiziert werden.
Da wird er dann Farbe bekennen müssen, warum er sich da immer so aufbläst.
Orangeblau
aus dem bedeckten (was denn sonst) Falen,
Herbert