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Die Persönlichkeiten der ALBiREO stellen sich vor:

Zaphod lauert Zaphod Beeblebrox (AdDiHaR) Zaphod lauert

Zaphod ist ein Antares Sky-Watcher 8" f/5 Dobsonian (and that's quite a mouth-full). Dahinter steht, wie hinter so vielem anderem, Synta in Chinaland.

Anders als bei seinem Bruder Grover ist Zaphods Tubus, Rockerbox und Sucher weiß. Wolfi bot dem Rohrspecht damals einen blauen Sucher an, aber der Rohrspecht war mehr für einheitlichen Farbton...

Zaphod hat, wie sich das gehört, zwei Köpfe und drei Arme:

Zaphods Köpfe Zaphods Unterleib Der dritte Arm... ...dritter Arm in Gefechtsstellung
Links der 9×50-Kopf und der Rigel QuikFinder-Kopf dahinter. Daneben v.l.n.r.: Zaphods Unterleib mit aufgeräumtem drittem Arm, Schultergelenk des Arms, und Arm in "Gefechtsstellung" eingerastet

(Der Arm dient zur Verbesserung des Sky-boxing, worunter man sich vorzustellen hat, dass Zaphod sich dadurch recht feinfühlig drehen kann, auch wenn er steil in den Himmel schaut und sein Rohr nur wenig Hebelarm für Drehungen in Azimut bietet.)
 

Zaphods, ähem, Hinterlüfter...

Ein ruhig laufender 12V-PC-Lüfter (meist mit nur 9V und damit noch ruhiger betrieben) sorgt dafür, dass Zaphod einen kühlen.... Po bekommt und behält.

Lüfter von innen Spiegelhalterung mit Justierschrauben ...mit aufgesetztem Lüfter

Wolfis Patent-Aquarium-Verschiebbares-Magnet-Gegengewicht kümmert sich seit Anbeginn um Zaphods Ausgewogenheit. Seit es Gottfried Benedikt gibt, helfen zwei ehemalige Lautsprecher mit...

Gegengewicht im Einsatz Lautsprechermagneten als weitere Gegengewichte

Beaming

Ein Mark-II-2"+1¼"-Justierlaser mit Strahlteilerplatte von Meister Gerd rückt Zaphods Gedanken gerade, wenn er wieder mal abschweifen möchte.

Immer an der Wand lang... Mal nachsehen, ob nötig! Der Strahl
Am dritten Bild sieht man, überstrahlt, von Fang- und Hauptspiegel reflektiert, die Austrittsöffnung des Lasers samt zurückgeworfenem Strahlmuster, und (viel schwächer, da nur Streulicht die Kamera erreicht) rechts neben der Mittenmarkierung des Hauptspiegels den dort auftreffenden Zentralstrahl. (Eine Strebe der Spinne ist vor dem Hauptspiegel in Silhouette zu sehen, die anderen drei als Spiegelbild im Hauptspiegel.)
 

Paraphernalia

Aus Rohrspechts Spechtelzubehör:

Sucher, Augenklappe, SkyLite Sucher, Augenklappe, SkyLite
9×50 Sucher, Augenklappe, SkyLite rot/weiß

Die Augenklappe stammt aus der Apotheke - die schwarze Außenseite wird nach innen gestülpt, die weiße Innenseite nach außen; auf der neuen Innenseite kam dann noch ein Wulst aus weichem schwarzem Veloursleder drauf, damit die Wimpern nicht dauernd anstoßen. Das Gummiband ist Verschleißmaterial - man stelle sich darauf ein, alle paar Monate ein frisches anzunähen.

Die SkyLite gibt's im gut sortierten Astrohandel (kau-fen, kau-fen,...). Rohrspecht hängt sich die Kordel um den Hals und schlüpft mit dem linken Arm durch, damit sie nicht herumpendelt und gegen Tubus, Okulare und sonstwas donnert...
 


Action!

Na dann schauen wir doch mal zu, wie sich Zaphod mit dem Parapapagei Home und einigen Okus zusammentut!

M60-Anschluss Paracorr-"Stack"

Mit M60×0,75 findet Zaphod überall Anschluss - sei es direkt bei Barbara, sei es mit der Synta/Antares-Konusklemme auf den 1¼"-Schnecki (weiter unten einmal zu sehen) oder via Rainer auf Barbara und Parracro den Papagei, hier mit Keiko verbündet.

Je nach Okulartyp wird der Parapapagei niedrig oder hoch getunet:

Niedrige Stellung mit SWA Hohe Stellung mit Panoptic
Siegfried Wilhelm thront flach,
Peter Pan schwebt in höheren Sphären

Und nun blicken wir einmal in den Paracorr-Fokus (auf die Turmuhr von St.Wolfgang), und sodann afokal in Keikos riesige Augenlinse. Bei f/5,75 hinter Señor Parracro wird das Wide Scan II schon recht ordentlich.

Blick in den Paracorr... ...und durch Keiko
(man beachte links den Schatten des Fangspiegels!)
 

Wie Random hat auch Zaphod seit kurz nach dem ATT 2002 einen Sonnenhut. Nicht so schön wie der von Karoline, ist ja auch nicht vom Mad Hatter designt, aber funktioniert! Die Innenseite ist, wo sie über Zaphods Vorderende gleitet, mit Klebefilz ausgepolstert.

Außenseite Innenseite Warten auf die Sonne
Den Baader-AstroSolar®-Film gab's billiger: wegen des großen Knicks, der hier außerhalb des Fensters unschädlich verstaut ist. Als Versteifung und Folienrahmen dient ein leicht konisch zusammengeklebter Papp-Ring.- Jetzt fehlt nur noch ein Sonnenstrahl...
 

Zaphod wird beidäugig

Seit Ende Juli 2002 kann nun auch Zaphod sich mit Gottfried Benedikt zusammentun und binokular nach allem möglichen gucken (lassen)!
 

Zaphod wird feinschneckig

Eine ATT-2003-Eroberung löst jetzt (meistens) den simplen, mitdrehenden Schneckenfokussierer ab - wie jener taucht sie im Oasis/Borg-Baukastensatz auf, und zwar als Nummer #7315:

Feinschnecki, Borg #7315

Bei diesem Schnecki dreht sich das Okular nicht mit. Er ist allerdings noch etwas länger. Wie sein Vorgänger hat er einen (Vixen) 36,4mm×1-Anschluss, mit dem er in der Sky-Watcher-Konusklemmplatte sitzt.

Besondere Freundschaft hat er schon mit Uncle Al's Specials geschlossen...
 


Zaphod hat so einiges an sich basteln lassen - zitieren wir aus einem alten Bericht des Rohrspechts:

Modifikationen an der Rockerbox

  1. Schon beim Zusammenbau sollte man jedem der sieben Nägelchen, die die sieben Teflon-Gleitstücke halten, einen sanften aber durchaus entschlossenen Hammerschlag verpassen, mit einem Durchschlag oder dicken Nagel als Mittler. Es kann gut sein, dass bei einem oder zwei von ihnen der Nägelchenkopf weit genug vorsteht, um hernach auf der Gegen-Gleitfläche zu kratzen.
  2. Da die Seitenwände und die Vorderwand nur aneinandergeschraubt werden, nicht geleimt und gedübelt, empfehlen sich zwei (nicht sehr große, aber kräftige) Metallwinkel als Verstärkung oben, mit je zweimal 3 Schrauben befestigt.
  3. Weil wir schon bei Baumarkt-Teilen sind: Aus einer PE-Isolierhülle für Heizungsrohr (18mm Innendurchmesser, 8mm Wandstärke) wird ein hübscher `Dachfirst' für die geschwungene Oberkante der Frontplatte. Dann kann der Tubus getrost einmal toplastig werden. Befestigung mit doppelseitigem Klebeband oder mit dem zugehörigen PE-Klebeband (mit Klebeseite nach außen zu einem Ring geschlossen und der dann plattgedrückt). Klebstoffe aus der Tube halten auf PE meist nicht. Einige halbierte Stücke von dem Isolierschaumrohr kann man dann noch innen an der Frontwand anbringen, dann kann auch ein hinterlastiger Tubus nicht mehr mit der Front kollidieren.

Abdunkelung des Tubus

Zaphods Mündung
(Kräftig überbelichtet!)

(Am Okularauszug ist der Antares-Schneckenfokussierer (= Borg #4317) zu sehen und eine der zusätzlich zur Spiel-Justierung eingebauten Madenschrauben.)

Rohmaterial für das folgende ist schwarze Alkor Velours-Selbstklebefolie, und zwar die gröbere, billigere, nicht der teurere Edelvelours (der nicht so dunkel ist). Gibt's im Kaufhaus in 45cm Breite, man braucht keinen halben Meter in Länge. Wenn man ein übriges tun will, kann man auch noch Wandtafelfarbe ins Spiel bringen.

Warnung 1: Die Folie ist nicht unbeschränkt alterungs- und UV-beständig. Nach 10 Jahren sollte man wahrscheinlich auf den größeren Flächen eine frische Lage spendieren (und zwar nicht aus den Resten der alten Rolle...).

Warnung 2: Peinliche Sauberkeit ist geboten. Wenn man die Folienrolle so wie gekauft, Velours-Seite nach außen, auf den Teppich legt, kann man gleich ein Stück davon wegwerfen (oder eine halbe Stunde lang mich-laust-der-Affe spielen). Der Velours zieht weiße Fussel an wie ein Magnet, und hält sie fest wie eine Leimrute.

Warnung 3 (da wir auf dem Anfängerteleskope-Board sind, darf das wohl gesagt werden) - bevor man am oben offenen, aufrecht stehenden Tubus hantiert, nimmt man Armbanduhr, Kugelschreiber und anderen losen Kleinkram ab; und bevor man mit der Schere in der Nähe des Fangspiegels herumschnipselt, legt man den Tubus flach hin.

Sodele. Die Streulichtquellen und Gegenmaßnahmen sind die folgenden:

  1. freier Himmel (ein kleines Stück guckt durch, in jeder Fokusposition). Dagegen habe ich zunächst mal nix gemacht. Könnte leicht mit einem großen Stück schwarzem Karton angepackt werden.
  2. der durchscheinende, ganz zum Himmel offene Glaskörper des Sekundärspiegels. Meiner hat gerade zum Auszug hin eine recht helle Stelle, wenn er von vorn (von der Rohrmündung her) beleuchtet wird. Weitgehend zugeklebt. (War vorher die hellste Sache.) Wenn man (a) pingelig, (b) geschickt und (c) mutig ist, könnte man die zylindrische Seitenfläche des Glaskörpers noch mattschwarz lackieren.
  3. Sekundärspiegelhalter, dünnerer Teil direkt am Spiegel. Kleinen Streifen über die dem Auszug zugewandte Seite geklebt. Das ist die einzige Stelle, wo hernach noch durch den Auszug ein streifender Lichtreflex am Velours sichtbar wird, aber dunkler als vorher am glatten schwarzen Zylinder.
  4. Sekundärspiegelhalter, oberer Teil, samt geschwärzten Schraubenköpfen der inneren Spinnenbefestigung (die trotz Schwärzung streifend spiegeln). Zwei rechteckige Stücke aufgeklebt, so dass die Köpfe mit bedeckt sind.
  5. Tubus-Innenwand gegenüber dem Okularauszug, trotz des Mattlacks. Großflächig beklebt, bis ca. 25cm hinterm Frontring, über gut den halben Umfang. (Vorher die zweitstärkste Lichtquelle.) Wenn man wie ich mit Selbstklebefolie aufgewachsen ist, kann man das in einem Stück hineinpfriemeln, sonst sollte man besser zwei oder drei kleinere überlappende Stücke draus machen.
  6. Tubus-Frontring, dito. Der schwarze Hammerschlaglack ist zwar recht schön und dunkel, aber bei streifendem Lichteinfall wird er zum Scheinweiterwerfer. 3cm breiten Streifen aufgeklebt, wieder über gut den halben Umfang. Den vordersten Zentimeter habe ich freigelassen, um nicht hernach mit dem Deckel die Veloursfolie wieder aufzukratzen und zusammenzustauchen. Wenn man sich festlegt, den Deckel immer in genau derselben Stellung aufzusetzen, kann man auch bis zum Vorderrand gehen und nur die Stellen freilassen, wo die befilzten Kunststoff-Laschen des Deckels landen.
  7. Direkt einfallendes Licht auf der Innenwand des eigentlichen Auszugs, sowohl vor als auch hinter der eingebauten Blende, trotz mattschwarzer Lackierung. Beiderseits der Blende über gut den halben Umfang (die vom Himmel her beleuchtete, hauptspiegelseitige Hälfte) einen 2 bzw. 5cm breiten Streifen eingeklebt. (Vorher die drittstärkste Quelle, darunter die blanke Spitze der Schraube, die das innere Ende der Zahnstange am Auszug hält. Die Schraube am äußeren Ende ist kein Problem, da aus Okularsicht immer verdeckt.)
  8. Wenn der Auszug zwischen ~32mm und dem Maximum von 41mm weit ausgefahren ist, kommen an dessen innerem Ende zwei leuchtend weiße Teflon(?)-Gleitstreifen zum Vorschein, die bis ins Okular hinein spiegeln können. Nix zu machen, außer halt nicht so weit auszuziehen. Normalerweise erreicht jedes Okular bei weniger als 30mm Auszugweg den Fokus. Problematisch werden könnte das also erst in Verbindung mit dem kurzen M60-2"-Adapterring, wenn man dann zu `kurz' weiter anschließt und zu weit herausdrehen muss. Sollte aber kaum jemals der Fall sein.
  9. Die letzte Streulichtquelle sind die vier langen blanken Schraubenenden, mit denen die Höhenräder am Tubus befestigt sind. Sie sind durch den Auszug im Fangspiegel sichtbar, werfen also etwas Licht vom Himmel über den Fangspiegel in den Auszug zurück. Zunächst mal nix unternommen. Vielleicht male ich sie später mal schwarz an. (Bleiben noch die vier Schrauben vom Auszugrahmen in den Tubus, und die zwei von der Sucherhalterung, die aber keinen wesentlichen Beitrag leisten. Durch den Auszug werden sie nicht sichtbar, auch nicht gespiegelt. Licht, was an ihnen gestreut wird, kann zwar den Hauptspiegel erreichen, aber von dort aus nur die Tubuswand - nicht den Auszug.)

Zur Verarbeitung: Von jedem mehr als ein paar Quadratzentimeter großen Folienstück löst man erst eine Ecke des Silikonpapiers. Dann positioniert man das Stück entlang einer noch davon bedeckten Kante, dann drückt man die klebende Ecke an und streicht sie glatt. Danach hübsch langsam das Silikonpapier weiter abziehen und gleichzeitig die freigelegten Klebeflächen anreiben, ohne `Wolken' zu produzieren.

Bringt's was? Mir scheint schon, nach einer langen Nacht mit derart frisiertem Rohr. Wenn man den Mars ins Gesichtsfeld, oder den Mond hinauswandern lässt... Und - aus der Stadt, bei bereits aufgegangenem Mond - selbst der Cirrusnebel im Schwan ist diesmal zum Vorschein gekommen, der sich die vorigen Nächte noch hartnäckig versteckt gehalten hatte. (Das dicke schwarze Handtuch über Haupt und Okular half da sicherlich auch...!)
 


Sonnenuntergang Auf der Dachterrasse iHaR...

Sunset

(Sieht nicht gerade nach Spechtelwetter aus. Aber manchmal wird der Mond vom Mariahilf-Kirchturm bedeckt - von neugotischem Maßwerk eingerahmte Kraterchen haben was! :)
 


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