(Die Kreuz-und-Quer-Links auf dieser Seite sind absolut haarsträubend wahnsinnig verwirrend. Finde ich auch. Die Unterstrichener-Text-Links springen jetzt ins Taufregister, und wenn man im Taufregister das Okuheimatseitenhäuschen anklickt, ist man wieder zurück auf dieser Seite, nur bei einem ganz anderen Okukofferbewohner... Weil sich das bestimmt keiner merken kann, gibt's jetzt auch auf dieser Seite jede Menge Häuschen, und diese springen nur auf dieser Seite hinauf oder hinunter. Voilà.)
Der Knirps darf anfangen:
(Inzwischen auf der OAAS am E2D2)
Ooooch, der Kleine ist soooo schüchtern. Verlegen blinzelt er aus seiner winzigen Linse! Ein ganz ein kleiner Orthoskopischer ist er, mit einem dünnen Bäuchlein, so dass er einen Kindersitz braucht, wenn er mal auf den Spechtelstuhl möchte. Er ist oft ein bisschen traurig, seit er erfahren hat, dass er so gar nicht mehr hergestellt wird. Seine jüngeren Geschwister aus der Vixen-Familie kommen nämlich alle schon mit richtigen eineinviertelzölligen, ähm, Sitzflächen zur Welt - im Gegensatz zu ihm und zu seinem großen Brüderchen,
Er ist im übermütigen Alter! Noch keine halbe Stunde in der Rasselbande,
noch am ATT, musste er schon unbedingt das Gleitschirmfliegen erlernen...
ohne Gleitschirm! Aber Unkraut verdirbt nicht und er hat die Linoleumlandung
mit Fassung ertragen. Er ist ein ganz scharfes helles Köpfchen, wenn auch
von beschränkter Umsichtigkeit - selbst Ricarda
hat Mühe mitzuhalten, wenn er kleine nadelspitze Sternpünktchen vorführt!
Aber bei Jupiter und Saturn gerät er ins Schwitzen und verbreitet
Dampfwölkchen um die hellen Scheiben.
Noch ein Waisenknabe, auch ihm werden keine Geschwister mehr
hergestellt, und noch ein dürres Bürschchen mit schmalem Gesäß.
Immerhin hat er's schon zu einer sauber entspiegelten Brille mit
Gummirand gebracht, wo Pentax SMC draufsteht. Auf dem
ITV ist er mir ins Auge gehupft, während sein anderthalbmal so
langes Brüderchen Stielaugen nach einem anderen Herrn mit dickerem
Geldbeutel bekam. Und dann hat Oscar sich dort gleich auch noch eine
Augenmuschel ausgesucht, die noch über seinen Gummiring drüberpasst.
Er tut sich gern mit Andi
und dem Powermate zusammen, um Mondspaziergänge
zu unternehmen... auch wenn das manchmal etwas Gerangel mit den Lenas
gibt. Bei ruhiger Luft gewinnen die Lenas, bei Gewaber ist Oscar
im Vorteil...
Seit kurzem hat Oscar XII. ein kleines Brüderchen:
Aus dem selben Stall. "Ich hab ihn einem griechischen Händler
abgekauft. Zu einem Wucherpreis." (Er hatte ihn zuvor einem armenischen
Händler abgekauft. Zu einem Wucherpreis. Es lebe die Astrosucht!) Die
Rangordnung zwischen Viktor VI.
und Oscar VI.
ist, wie man sich denken kann, noch nicht ausgefochten... Oscar ist
besser gebaut und kann sich was auf sein Gummi-Stirnband einbilden,
aber Viktor bildet sich was auf seine bessere Vergütung ein. Einen
Transparenz-Wettlauf in dunkler Nacht hat es bisher noch nicht gegeben,
es fehlte an der dunklen Nacht...
(Mai 2003: Die Oscars haben sich auf Weiterreise begeben und als Nachfolger ein ziemlich dickes Ei hinterlassen. ;)
Wozu um alles in der Welt braucht man ein 25er Ortho, wenn es schon
Siegfried Wilhelm
gibt - der bei f/5 auch nicht randscharf ist?
Ganz einfach - die Orthos stecken ja alle in kleinen 0".965 Schuhen (oder europäische Schuhgröße 24,5mm) und daher in einem Adapter, dessen Länge man beim Fokussieren ausgleichen muss. Und den kleinen Orthos lief währenddessen der Himmel davon, auf dem man gerade irgendwas mit einem der Weitwinkel eingefangen hatte. Sie gaben daher eine Petition ein, dass ein weitblickender Vertreter ihrer Gattung ins Okukofferparlament zu wählen sei.
Und so kam Carl, ein langer dürrer Bursche, aus Jena. Ich sag jetzt mal nix über seinen Flugschein...
Wie erwartet ist er untertänigster Diener, wenn's ums Objekte-Einfangen für die Kleinen geht. Hinterm Powermate kann er aber auch selbst seine schärfsten Qualitäten ausspielen.

Links und mitte, jeweils v.l.n.r.:
Carlchen
,
Oscar XII.
, Oscar VI.
, Viktor IX.
, Viktor VI.
, Heinerle
, Vixen 1.25"(31,7mm)-0.965"(24,5mm)-Adapter. Rechtes
Bild: Einblick bei Viktor, Viktor und Heinerle. (Anklicken für größeres
Format!)
Im Herbst 2001 tauchte auf dem Astronomischen Markt auf astronomie.de für kurze Zeit ein Zwillingspärchen auf... nicht für lang! Nun sehnen sich die beiden Spectros nach einem Binokularadapter, dem sie gemeinschaftlich schöne unverzerrte Weitwinkel-Anblicke entlocken möchten.

Die Zwillinge - und
klein Carlchen
zwischen ihnen. Aufpäppeln, oder Schlankheitskur?
(April 2002: nicht länger müssen sie sich sehnen! Gottfried Benedikt
ist da!)
Eine etwas umständliche, etepetete Dame ist das. Man bekommt
sie meist nicht so recht zu fassen, es ist, als wolle sie einem zwischen
den Fingern entgleiten... Nun, das hat sie noch nicht fertiggebracht, aber
in einem unbeobachteten Moment hat sie gemeint, sie müsse die
freundschaftliche Rivalität mit Viktor IX.
ein bisschen zu weit treiben
und fing einfach an, statt sich friedlich zu trocknen, vom Tisch zu
rollen! Immerhin hat sie sich einen Teppich ausgesucht, um ihren
Flugschein ausgehändigt zu bekommen.
Mit dem Durchblick ist das bei ihr auch nicht so einfach, sie will da schon sehr genau betrachtet werden. Und eines mag sie gar nicht, wenn man ihr von schräg hinten ins Auge leuchtet: dann wirft sie dieses Licht gnadenlos zurück.
Ihr liebstes Neck-Spiel jedoch heißt Dunkelnebel bei Nacht im
Tunnel. Dazu verbündet sie sich mit Otto III.
und macht Jagd auf allerlei
winzige schwache Nebelchen, und kneift dann noch ein wenig ihr Auge zu -
und das arme Bedienpersonal
darf in all der Schwärze dann mit lieber Not das Guckloch suchen.
Dafür entschädigt sie dann in glänzenden Halbmondnächten mit atemberaubenden Flügen knapp über die kraterbesäte Oberfläche des Trabanten... ihre erklärte Lieblings-Ecke ist die Gegend bei Mons Hadley D, wo Dave Scotts Rennauto auf künftige Besucher wartet.
(Juli 2003) Ricarda ist ausgezogen. ;) Nämlich auf die HBV, um Sabine beim Mondhassen zu helfen...
Anfang November war Heinerle plötzlich da. Ein zweites 4mm-Okular
im Koffer! Und was für eines. Das HiOr, ein Cousin der beiden
Lenas
,
mischt den Koffer von unten her auf.
Äußerst raffiniert ist die seicht kraterförmige Oberseite mit dem
Wall-Gummistirnband außen und dem Zentralberg mit der Augenlinse in
der Mitte, dazwischen können die Wimpern ungestört klimpern. An Schärfe
und Transparenz liefert Heinerle sich Wettrennen mit Ricarda
.
Was generelles Streulicht angeht, steuern beide wenig bei (Zaphods
Fangspiegelhalterung dagegen würden mal die Streben
langgezogen gehören). Jedoch lässt der Kleine kaum eine Gelegenheit aus,
hämisch auf Ricardas Gewicht aufmerksam zu machen (so ein unhöflicher
Flegel!), auf ihren leichten Hang zur Spektralanalyse, und auf den
tanzenden Lichtpunkt, als den sie des Rohrspechts (von Jupiter oder
Saturn hell beleuchtete) Hornhaut an ihrer konkaven Augenlinse zurück
ins Auge spiegelt. "Bleib du doch bei deinen geliebten
Planetarischen Nebeln, und geh mir aus dem Weg, wenn ich richtige
Planeten sehen will..."
Mit grünen japanischen Schriftzeichen verziert, in denen nur Eingeweihte "Takahashi" lesen können, haben die beiden Lenas dennoch europäische Rufnamen gewählt... Unter ihren breiten eineinviertelzölligen Schürzen kommen noch schlanke schwarze 0,965"-Leggings zum Vorschein, was ihre genetische Abstammung als höhergelegte Orthos verrät.
Leonina V. ist auch eine
ausgesprochene Mondfanatikerin; bei 200× tritt sie in edlen
fairen Wettstreit mit dem Seifenkisterlrenntrio aus
Oscar
,
Andi
und dem Powermate (bei dem bisher Oscar
öfters nur wegen Andi gewonnen hat: beide Lenas tun sich mit Filtern
hart. Das soll sich jetzt aber geben, die Schürzen wurden auf Umerziehung
geschickt!).
Leonora die Siebeneinhalbte liebt den Jupiter und Saturn heiß und innig, am liebsten mit Powermate. Vor allem den Ringplaneten genießt sie immer wieder in vollen Zügen, wie er randscharf ins Gesichtsfeld gleitet und dann auf der anderen Seite wieder hinaus; da will sie immer sofort wieder vor ihn hüpfen: "Noch mal, noch einmal!"

V.l.n.r. jeweils: Leonora
, Leonina
, Heinerle
. Auf der rechten Aufnahme
ist Leoninas 1¼"-Steckhülse abgenommen, man sieht das freigedrehte
M28,5-Filtergewinde (courtesy Gerd
Neumann) und die innere 0.965" (24,5mm) Steckhülse mit der negativen
Linsengruppe.
Ricardas
Busenfreundin mit dem für einen Vollmond maßgeschneiderten
30 Bogenminuten weiten Gesichtsfeld ist wohl mit die häufigste
Besetzerin von Zaphods Ausguck. Ihre etwas dicke Brille vergrößert
150-fach mit weit auseinandergezogenen Augenwinkeln; dabei ist sie
immer noch klein und leicht (aber hat keinen Flugschein erworben!).
Nebelchen und Galaxien und Doppelsterne schätzt sie gleichermaßen,
auch am Mond darf sie manchmal spazierengehen, aber nur wenn die
Viktors und Lenas sie ranlassen... ganz besonders stolz ist sie,
wenn sie mal am Powermate reiten darf, weil sie genau weiß, dass
der kaum etwas kleineres auf seiner Schulter mag!
Ursulas kleines Schwesterchen fürs 213-fache... na, wie halt so die kleinen Schwesterchen sind, ein bisschen im Trotzalter, ein bisschen "ich mag auch mal" und nicht einsehen, dass sie dafür nicht groß genug ist, und Schnute ziehen und nachmaulen...

Jeweils v.l.n.r.: Uta
, Ursula
und Ursulina
; Siegfried Wilhelm
und Siggi Willy
Wie im Fluge erobert Peter Pan das Weltall, wenn er auch auf dem
ITV 2001 erst mal dadurch unangenehm aufgefallen war, dass er frisch
gekauft die ganze letzte Nacht verregnen ließ (oder war das
Ricarda
??).
Den Münchner Olympiaturm sollte man mit ihm besser nicht anfliegen,
vor allem nicht am Rande des Gesichtsfelds - sonst besteht akute
Gefahr, dass man sich krummlacht und X-Beine bekommt. Peter biegt den
massiven Beton nämlich locker durch...
)|(
Der Doppelhaufen im Perseus gehört dagegen zu seinen besonderen
Lieblingen, und stets ist er zur Stelle, wenn es gilt, einen Platz
für Ursula Waltraud Antonia
auszuspähen.

Jeweils v.l.n.r.: Der Parapapagei
, Powermate 2.5×,
Ricarda
und
Peter Pan
Seit Oktober 2002 hat Peter einen Zwilling: Paulchen Panther,
um gemeinsam die von Gottfried Benedikt
aufgeteilten
Photonen zu bespechteln!
(Aus Sicherheitsgründen wurde Paulchen hier von Peter Pan gedoubelt.) Auf dem Weißbierglas in des Rohrspechts Hand sieht man auch das Etablissement, wo die Taufe stattfand (und wo sich der ATMN-Stammtisch zu treffen pflegt: den Zieglerbräu in der Dachauer Altstadt. (Foto courtesy Helmut Sedlatschek.)
Peters etwas breiter gebauter Freund, der es etwas gemütlicher liebt und mit manchen Feinheiten nicht soooo genau nimmt. Aber wenn man ihn(!) dem(!!) Papagei auf die Schulter setzt, wird er sehr aufmerksam und zeigt, dass er mit einem "de Meade" im Wappen keineswegs von schlechten Eltern ist.
In jungen Jahren ist ihm ein kleiner Unfall widerfahren - mit einer fahrigen Bewegung des Bedienpersonals (*ähem*) wurde ihm ganz unfreiwillig ebenfalls ein Flugschein verliehen. Zwar hat auch ihn das nicht aus der Fassung gebracht, aber einige Wochen später zeigte sich dann doch, dass der Orthopäde ihn besser gleich geröntgt hätte - er hatte sich seinen Fuß ein wenig verstaucht!
(30. Juli 2001) ... Und er hat die ganze Zeit keinen Ton gesagt! Erst als ich ihn letzte Nacht in den 1¼"-Adapter des Paracorr
schieben wollte, mochte er nicht. Nanu, muss doch passen, hab ihn doch früher auch schon drin gehabt. Schraube nicht weit genug rausgedreht? Doch, meine anderen 1,25er Okular rutschen auch rein. Nur S.W. nicht. Na komm, zier dich nicht so. Etwas nackeln, etwas schieben, S.W. knirscht zwar jämmerlich mit den Zähnen, aber schließlich sitzt er doch noch an Ort und Stelle.
Die Bescherung hab ich dann erst nachher bei Licht gesehen. Der Arme war damals auf sein Fußende gefallen. Hat zwar der Optik nichts gemacht, aber sein Eineinviertelzollschaft hatte eine kleine Scharte abgekriegt, und neben der Scharte einen kleinen Vorsprung - und der Vorsprung hat zwei schöne krumme Rimae (alles andere als Recta) in die schwarze Eloxierung des Paracorr-Adapters gefurcht. =8-0
S.W. musste also mal ambulant behandelt werden, jetzt ist sein Knochenbau wieder passend hingeschliffen... der Patient ist noch etwas benommen, aber sonst wohlauf; bis die Wolken weg sind, wird er auch wieder auf seinem einen Bein stehen können...
Siggi, du bist zwar auch ein helles Bürschchen, aber jetzt hast du ein wenig geschwindelt, weil du bist schließlich erst Dreizehnkommaacht! Während der große Bruder in artiger Bescheidenheit die ihm eigentlich zustehende Kommafünf hinter der Vierundzwanzig verschwiegen hat...
Siggi ist ein Galaxienfan. Und ein dicker Freund der
Lenas
;
wie sie bevorzugt er tief eintauchende Blicke in Zaphods Okularauszug,
anders als Peter
und Ricarda
, Ursula
und Ursulina
, die ihre Nasen gern recht hoch tragen.
Seit April 2002 hat Siggi einen Zwillingsbruder, Siggy Willy XIV.!
Gemeinsam tummeln sie sich im Binokularansatz
, wenn die
Tweedle-Twins
sie ranlassen.
(Hier wäre zwischendurch mal eine gute Stelle, um auch auf die Bewohner des BinOku-Koffers hinzuweisen!)
Aus einer österlichen Spontanbestellung erwuchsen im Mai 2002 zwei Okuzwerge:
...aus der Siebertschmiede. Eigentlich hätten das ein 10er und ein 15er werden sollen. Nähere Inspektion entlarvte das von Harry Siebert mit einer handgemalten "15" verzierte Exemplar jedoch als ein 12,5mm, so dass der von Kodaly musikalisch verewigte magyarische Münchhausen (Hari ist der Nachname) sich als Taufpatron aufdrängte...
Und Belafonte hat üüüüüüüberhaupt nichts mit Bananen zu tun. :)
Mit hellem
Auge passt der Kleine in eine Lücke zwischen Peter
Pan
und Ursula
.


Viermal Hari J.
, mit Baader Schnellwechsler-Mikrobajonett #6 (245 6313)
und der Deluxe T2-1¼"-Okularklemme #8 (180 8100)
(Belafonte hat sich weiter unten mit aufs Bild geschlichen.)
Kommen wir zu ein paar richtig großen Dingen...
Aus dem Hause Antares, also eher dem Land- als dem Hochadel zugehörig. Ein helles, aber manchmal etwas leichtes Bürschchen! Mit ganzen 268g hupft er von der Briefwaage, trotz seiner 2 Zoll Bauchdurchmesser, seines schrägen Blickwinkels von an die 70°, und seiner 32 Millilenze.
Ein großer Freund und Turnierpartner von Ulrich dem
Großen
,
mit dem zusammen er erfolgreich um den Schleier (The Veil of
Cygnus) gerungen hat. Dafür zerdätscht er schon mal achtlos
einige Sterne, die seinem Rand zu nahe kommen, zu flachen Strichen.
Und wenn man ihm zu nah ins Auge blickt, blinzelt er und versteckt
gern mal seine Pupille hinter einer schwarzen Maske...
Mit Uta Wilhelmine Adele
scheint er sich auch mehr als prächtig zu
verstehen, und bietet ihr bereitwillig seinen bereits zurechtgerückten
Sitz an, wenn sie auch mal spechteln möchte.
(2001-Aug-19) Alfred hat gerade Urlaub auf der Alm gemacht und sich nun auf die A.S.S. begeben, um bei den Herschels zu studieren. Er hat arg Heimweh, höre ich, aber freut sich auch über die neuen himmlischen Ziele auf südlicheren Breitengraden!
Die groooooße Cousine von Ursulina
und Ursula
;
eine feine, wenn auch mit ihren 410g schon etwas beleibte Dame von
mehr ATTliger als adliger Herkunft. Sie
bevorzugt stark den 2"-Ansatz! Von Zaphod mit einem f/5-Lichtkegel
bei 1000mm Brennweite gespeist, bringt sie mit ihren 8.8mm locker
den Mond mit einiger Umgebung ins rechte Bild. Ganz draußen am Rande
legt sie gern ein wenig rouge auf, mit violetten Zierstrichen darin.
Auch mit dem Powermate verträgt sie sich noch gu------
Powermate. Powermate. Jetzt wird mir alles klar. Das Powermate muss die beiden verkuppelt haben.
Kaum hatten wir Karoline Herschels Schwangerschaft hinter uns gebracht, schon begann auch Uta merkwürdige Symptome zu zeigen. Irgendwas war da im Anzug, in anderen Umständen, in guter Hoffnung....... Irgendwas regte sich, im Sonogramm waren runde Formen zu erkennen.....
Damit begann natürlich das große Rätselraten:
Was wird's? ein Okular oder ein Filter?
Und wer ist der Vater????
Nun... ein Gentest hat mittlerweile eindeutig erwiesen, dass
Alfred XXXII.
der Hallodri sein muss; die Tochter ist ihm auch
recht ähnlich, wenn sie ihm auch schon über den Kopf gewachsen
ist (wie doch die Kinder heutzutage groß werden)...
Nach einer Tragezeit von nur wenigen Wochen ging aus der Verbindung etwas hervor, was Hand und Fuß hatte, ein rechter pfundsmäßiger Wonneproppen:
die erstens trotz ihres japanischen Namens keine Schlitzaugen hat oder macht, ganz im Gegenteil, und zweitens absoluter Feind von Harpunen, Speeren und anderen Walfänger-Utensilien is------
###### ### # # # ## ##### #### #### # # ### # # # # # # # # # # # ### ###### # # # # #### # ###### # # # ###### # # # # # # # # # # # # # # # # ### # ###### # # # #### #### # # ### *T*R*I*E*F* | :|||:||: 0 :.||o:|. : O| :0. . o .
Ist ja schon gut, Keiko, ich erkläre das doch gerade, es ist kein
Whaler in der Nähe! Und du darfst auch bald wieder in der Milchstraße
baden - sobald Barbaras Freund
soweit ist und Barbara
auf M60-Händen trägt, und Barbara trägt unseren
Papagei, und der Papagei balanciert dann Madame Kokusai Kohki Wide Scan II.

Links jeweils der Paracorr-Papagei
(Rohr mit 2"-Klemme, 1.25"-Adapter,
Linsengruppe mit T2-Gewinde), vorn in der Mitte Rainer
mit Barbara
, im Hintergrund
Uta
und rechts Keiko ![]()

Paracorr
und
Keiko
- von vorn nebeneinander, und zweimal von unten
ineinander. Links hinten der Astronomik-H-beta-Filter
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, aber aus welcher Schmiede dieses Okular stammt, ist nach wie vor ein Rätsel. Der Vorbesitzer, ein Sternfreund aus Kerpen, hatte es schon gebraucht ohne nähere Angaben vom Vorvorbesitzer erworben, und ihm ein nettes kleines Haus gedreht - aus einem schwarzen Stück massivem Nylon! Samt der Beschriftung drauf, aber weder sind die 35mm verbürgt (eher noch etwas mehr), noch die 70° Gesichtsfeld (übrigens fast ohne Kissenverzeichnung), noch der Name von Heinrich Erflé (die Augenlinse ist stark konkav, was mir eher auf eine Modifikation eines der König-Designs hinzudeuten scheint).
Ned ist ein Fettwanst - in einen wirklich akkuraten 2"-Auszug
passt er gerade ums ....lecken nicht mehr hinein! Zum Glück ist
ParraCro!
da
recht tolerant.
Und wieder einmal auf dem Astronomischen Markt nicht widerstehen können...
Ulugh Beg ist ein echter orientalischer Potentat. Neben ihm sieht
Uta
geradezu zwergenhaft aus, und auch Keiko
beginnt zierlich zu wirken.
Der Überwältigende wird sich mehr dem dreizölligen Refraktor widmen,
den er niedlich findet, während er Zaphod für einen eher zu klein
gewachsenen Dobson hält...

Dreimal Ulugh Beg
...wie "Erfle gewinnt": und wieder einmal auf dem Astronomischen
Markt... (siehe oben
!). Ja, für
Random
musste unbedingt ein
Weitwinkelokular mit möglichst genau 31mm Gesichtsfelddurchmesser
her, denn akkurat so viel bringt Random in ihre Brennebene. Nur wenige
Okus treffen diese Größe genau: Onkel Al's 22mm Nagler Type 4, sein 27mm Panoptic - oder eben
das 25mm, 75° Erfle von Baader
Planetarium. Und siehe da, schon tauchte eines gebraucht auf...


Fünfmal Graf Erwin
Und so tat sich Graf Erwin mit Ulugh Beg
und Dame
Uta
zusammen zur Reichfeldallianz.
Der Graf thront, standesgemäß bescheiden, ein ganzes Stück niedriger
als der Samarkander und die Lady. Dafür hat er die breitere
(Gummi-)Kappe auf dem Haupte.
Aus den Filterschächtelchen geplaudert...
Zweimal Ulrich! Ulrich der Kleine und Ulrich der Große. Beide aus nordgermanischen Landen, wo man in gut hanseatischem Tonfall von Astronomik snakt. Der Kleine war auch so ein ATTliger, der große dagegen hat einmal im Wolfsrudel getanzt (na ja... ganz friedlich dagelegen war er).
Sie sind große Fans von kleinen Nebeln, denen sie ultrahohen Contrast entlocken. Manchmal tollen sie aber auch herum und toben auf dem Mond!
Ein kleingewachsener, eher dunkler, ent- und verschlossener Charakter. Aber an manchen Nebeln holt er tief Luft, vor allem Sauerstoff, und beweist seine heimliche Kraft!
(Jedenfalls bis Otto der Große, eine 2001er Weihnachtskrönung aus Astronomikanien, seine 2-Zoll-Muskeln spielen lässt und Klein-Otto beiseite schubst...)
"BertHa. Mit H. H-BertHa, sozusagen. Mit dem Schleier habe ich nun eher nichts am Hut. Aber in Nordamerika halte ich mich eigentlich recht gern auf, und auch und besonders in Kalifornien, und an ein paar anderen ausgewählten Orten..."
Dem ist wenig hinzuzufügen! Bevorzugte Haarfarbe: Wasserstoff. Abstammung: die Lumiconische Dynastie; eine große Cousine von Otto III.
Im Mai 2002 kam Bertha II. aus dem Astronomik-Geschlecht hinzu. Rivalität? Na... aber die beiden lassen sich schon auch mal im Tandem einspannen.


Otto der Große
, Ulrich
der Große
, und Bertha
, oben v.l.n.r., unten v.r.n.l.
gegen den Abendhimmel
Bertha und Bertha II.
, im Auf- und Durchlicht. Erstere
ist auch von Rot bis ins Orangene durchlässig, zweitere nur beiderseits der
grünlichblauen Wasserstofflinie

Bläulich grün (Otto der Große
) und grünlich blau
(Bertha II.
)
Die zierliche Filterdame aus der Baader-Dynastie gehört eher zu der auf sanfte Art zurückhaltenden Sorte. Als einzige unter der ganzen Filterbande ist sie mit einem vollständigen Namensschildchen um den zarten Hals zur Welt gekommen, ohne Abkürzungen und Entstellungen! Sie ordnet sich auch gerne unter, und schmiegt sich elegant zwischen manches Okular und manchen Farbfilter, um einem Planeten nachzusehen...
Als einzige vermochte sie von Anfang an in den Schürzenzipfeln der
Lenas
Halt zu finden (wenn auch nur ein kleines Eckchen).
Als einzige auch kann sie sich mit fernen Galaxien anfreunden.
Und gegen den Stadthimmel auf der AdDiHaR hat sie was. Sogar etwas, was ein wenig wirkt!
Andi ist ein verlässlicher Freund, dem man auch in mondhellen Nächten und ohne mit der starken Lupe hinzusehen ohne weiteres trauen kann. Kein Wunder, denn wie Miss Violet kommt er aus dem hochwohlgeborenen Hause Baader. In präzisem Nullkommaneun schiebt er sich in den Mondschein, während das Bedienpersonal krakelt.
Irgendwann aber ist Andi abgehauen! Sniff! An seiner Stelle werkelt nun - Anti, ein kleiner 25%iger Antares-Neutraler.
Doch dann geschah ein Zeichen und Wunder (am 21.8.2002):
ANDI ist wieder da!
ANDI, mein lieber kleiner alter erster richtiger Mondfilter, ein Baader ND0.9 (#2458344).
Wie lang war er jetzt weg? ich glaube an die 9 Monate!
Es muss eine ziemlich taufeuchte Nacht gewesen sein, als er sich nach erfolgreicher Spechtelung in irgendeine warme Ecke verkroch, um sich zu trocknen.
Als ich das nächste Mal nach seiner Schachtel im Okukoffer griff, war die Schachtel leer - oh weh!
Gerade eben vorhin hat ihn nun ein Kollege im anderen Stockwerk wiedergefunden und zufällig einem anderen Kollegen gezeigt, der seinerseits zufällig wusste, in welche Ecke er ein halbdurchsichtiges Teilchen mit Filtergewinde und Baader-Emblem zu stecken habe - und es mir heraufbrachte. Weiß der Kuckuck, wie er allein die Treppen oder den Aufzug absolviert hatte, und was er alles in der Zwischenzeit erlebt hat; er ist noch ganz verschreckt und hat Schweißflecken im Gesicht und will gar nix erzählen....
Jetzt beschnüffeln sich ANDI und sein Ersatz und Nachfolger ANTI (von Antares) erst mal sehr vorsichtig... aber ich bin sicher, sie werden bald gut miteinander auskommen!
(Es sei denn, ein anderer ALBi sucht gerade dringend nach einem getauften 1,25" Mondfilter... :)))))))))
---RSp das manchmal vergessliche Bedienpersonal von der DiHaR
Herbert vom DrBooZu war der schnellste mit einem Reha-Angebot, und so weilt Andi nun bei ihm und widmet sich dem Studium der Mondgrößenillusion.

Anti
,
Miss Violet
, zweimal Ulrich
, Bertha
, Otto III.
Dies und das und drumherum...
(30.Juli 2001) Wir begrüßen Barbara. Barbara ist 23mm hoch, 74,5mm breit, und wiegt 118g. Barbara hat zwei riesige Schrauben seitlich, die innen auf einen Federstahlring drücken. Barbara wird hinzukünftig dafür sorgen, dass Keiko
gerade und nicht schief im Okularauszug hängt!!
Denn so ein Wal, der ist schwer. Und Barbara ist eine geborene von Baader, die packt das mit links. Vorausgesetzt, wie gesagt, sie wird selbst auf artigen M60×0,75-Händen getragen!
...nämlich auf Rainers Armen. Rainer selbst steht auf einem soliden Konusklemmenfuß in Zaphods Okularauszug. Im schwarz gebürsteten Frack (maßgeschneidert hat ihn Meister Gerd) ist Rainer der vollendete Gentleman. Lang ersehnt, ist er im Oktober 2001 bei Barbara eingezogen.
"Parra! Cro! Ich frrrrrrrresse Kooooooooooooma! Mein Onnnkel heißt Alllll!"

Barbara
und Rainer
mit Parracro dem Parapapagei
und seinem neuen tjuunbaren Top:
links in niedriger Stellung (für Keiko
und die SWAs), rechts in hoher
Stellung für Peter
und Ursula
).
(Siehe auch Zaphods Seite!)
Jetzt wird's spektral.
(Zugegeben, da hab ich etwas nachbearbeitet und die Farben am
'puter gestärkt - immerhin aber zerlegt hier das Baader 1¼"
Blaze-Spektroskopgitter mit seinen 5000 Linien ganz für sich alleine,
ohne Hilfe von Spalt oder Linse oder Spiegel, einen
Sonnenuntergang, und wirft
das Resultat an die besonnte Wand, nur durch einen improvisierten
Schattenwerferstapel beschützt.
Dass das Spektrum wie ein roter Klecks neben einem grünen Klecks
neben einem blauen Klecks aussieht, liegt teils an den Emulsionen
des Negativfilms, teils an den RGB-Kanälen des Scanners. Fürs Auge
wäre mehr Gelb da und auch keine Lücke beim Türkis.)

Zwei Blickwinkel gegen die Abendsonne
Für mittlere Auflösung wird das Gitter in den 0.965"-Adapter
geschraubt, dieser in den 2,5× Powermate gesteckt (so dass ein
nur noch schwach konvergierendes f/12,5-Lichtbündel durchs Gitter
gejagt wird), und Carlchen
darf sich das angucken (die mit dem Gitter gelieferte
Zylinderlinse passt genau aufs Carlchens Augenende - und auf keinen
anderern Bewohner des Oku-Koffers! Gedacht ist sie für die eudiaskopische
Okularbaureihe.)
Welche bisher im Koffer nicht vertreten war, aber seit dem ITV 2002 gibt es hier
als (*hüstel* flugerprobten) präzisen Linienbeobachter.

Eustachius
mit und ohne Käppchen, und Belafonte
; nebst Baader 2"-1¼"-Adapter
#15 (mit T2-Gewinde unten und von einem aufgeschraubten Zierring geschütztem
T2-Außengewinde oben, rechts ist dieser Ring abgenommen) und, rechts außen,
der Zylinderlinse
Zurück zur Spektrenbeschwörung:
Für hohe Auflösung türmt der Rohrspecht einen über 20cm
langen Stapel von ineinandergeschraubten Astro
T2-System®*-Zubehörteilen in Barbara
auf...
Mark-1-Version: In der Mitte hält ein 2"-T2-Adapter den Turm zusammen; darunter in Richtung Fangspiegel mehrere T2-Zwischenringe mit einem 1,7×-Glaswegkorrektor®*; darüber ein Filtergewinde-Einlegering mit dem Gitter, gefolgt vom T2-Schnellwechsler und T2-Schiebefokussierer #24 und der Deluxe T2-1¼"-Okularklemme #8, dann wieder der 0.965"-Adapter und zuletzt Carlchen. Uff!
(* "Astro T2-System®" und "Glaswegkorrektor®" sind eingetragene Warenzeichen der Firma Baader Planetarium GmbH.)

Von links: Schnellwechsler-Ringschwalbe #7 (245 6320) und
-Mikrobajonett #6 (245 6313), 2"-Steckadapter #16 (240 8150),
Zwischenringe #25A und B (150 8154, 15mm, und 150 8153, 40mm)
mit Glaswegkorrektor (hier #4A/245 6314 in Linsenstellung B
von T2-Umkehrring #26/150 8025 gehalten)
Mark-2-Version: Das Gitter wird so weit als möglich nach unten,
in Richtung Teleskop, versetzt; als Beinahe-Kollimator dient der 1,7×
Glaswegkorrektor in Linsenstellung A: beide im Inneren eines 40mm-Zwischenrings
untergebracht. Okularseitig übernimmt ein zweiter 15mm-Zwischenring die
Stelle des Schnellwechselsystems und der 2"/T2-1¼"-Adapter
#15 die Rolle der Okularklemme (die #8 und das Schnellwechselsystem
treiben sich inzwischen lieber mit Random
herum). Der enorme Abstand vom
Gitter zur Bildebene ergibt mit Eustachius Spektren, die schon fast übers
ganze Gesichtsfeld auseinandergezogen sind; Arktur zeigt Dutzende von
feinsten Linien...

Links alles in Einzelteilen (vgl. Diagramm zur Orientierung!).
Dann die ersten Zusammensetzungen: Gitter auf Hülse auf Einlegering,
Zylinderlinse im Halter... und ein erster Durchblick

Anordnung der Teile. Kompletter "Stack" mit Eustachius, von Carlchen
getragen, und nach Oku-Rollentausch.

Blick in den Geisterbeschwörer - die beiden Okulare müssen
als Linienspender herhalten!
(Auf eine Frage von Harald Rottensteiner hin hab' ich mal etwas nachgerechnet, was diese letztere Anordnung leistet. Um einen Faktor 2 hin oder her tun wir nicht lang rum, nur mal so ganz grob:
- Die rohe Vergrößerung des Sternfelds in nullter Ordnung beträgt 80× bzw. 133×.
- Ab dem Korrektor, der hier als ca. 2×-Barlowlinse arbeitet, haben wir einen f/10-Lichtkegel. Vom Gitter bis zur Bildebene sind es beiläufig 11-12cm (mit Carlchen etwas mehr wegen des 0.965" Adapters). Der einen einzigen Bildpunkt beleuchtende Lichtkegel hat also in der Ebene des Gitters einen Durchmesser von etwa 11-12mm, und nimmt mehr als 2000 Gitterlinien mit. Das ergibt, bei 500nm im Blaugrünen, eine theoretische Auflösung von ~0,25nm, entsprechend 7,5µm in der Bildebene. Hinterm 15mm-Okular werden daraus 1,7', was dem Auflösungsvermögen des Auges gut angepasst ist.
- Allerdings, bei sehr gutem Seeing (1 Bogensekunde) wird in der Bildebene alles etwa 10µm breit verschmiert, entsprechend 2' hinterm Okular...
Spektren anschauen ist dem Planeten-Beobachten nicht unähnlich. Hier wie dort muss man auf Augenblicke mit ruhiger Luft warten. Hier wie dort hat man es mit einer Fülle von Details von zum Teil sehr geringem Kontrast und geringer Ausdehnung zu tun. Hier wie dort sollte man entspannt sehen und feine Details auch mit peripherer Sicht zu erfassen versuchen. Erschwerend kommt hier hinzu, dass das Bild - mit Absicht - mit massig Astigmatismus ins Auge kommt: wenn die Linien scharf sind, ist der Spektralfaden als Ganzes weit in die Breite gezogen; und es erfordert etwas Übung, die automatische Akkomodation des Auges auf die Linien zu konzentrieren und den Faden in der Breite unscharf zu lassen.)